Es war Sommer im Jahr 2018, Niklas hatte gerade seine Füße auf seinen Liegestuhl am Strand von Sperlonga gelegt. Ping! Genau in diesem Moment schrieb Johannes Faber eine Nachricht.

Ich will eine Facebook-Seite zum 1-jährigen Jubiläum eröffnen und hab da an ein Video gedacht. Wär das was für euch?

Und ob das etwas für uns war. Johannes hatte noch keine konkrete Vorstellung, die brauchte er auch nicht. Beim ersten Treffen wurden ihm Vorschläge aufgetischt, die ihm sichtlich gefielen.

Ein paar Tage später nun der Dreh. Wir starteten beim damaligen Lager von Faber Kleinbaustellen. Zuerst wurde ein bisschen B-Roll gefilmt, dann folgte das Interview. Johannes wurden einige Fragen gestellt: was ihn antreibt, wie er dazu gekommen ist, etc. Aber das Beantworten gestaltete sich nicht so leicht als zuerst angenommen.

1 Stunde später fanden wir uns auf der von Johannes ausgewählten Baustelle wieder.

Wollt ihr Kaffee und Kuchen?

Das war ein Empfang wie man ihn gerne öfter hätte. Doch leider wartete erst die Arbeit auf uns. Beton wurde angemischt, in Schubkarren geleert und auf die Mauer geklatscht. Matthäus konnte gar nicht mehr aufhören zu filmen, so viel galt es einzufangen.

2h später, als sich Johannes’ Werk dem Ende neigte, stieg die Vorfreude nach dem eingangs erwähnten Kuchen. Es war Apfelkuchen! Nach einem abschließenden Plauscherl und Verabschieden ging es wieder zurück nach Zistersdorf. Doch das Video war noch lang nicht fertig!

Einige Tage später ging es an die Nachbearbeitung. Es wartete Arbeit, viel Arbeit. Wir hatten schließlich auch viel Filmmaterial gesammelt. Niklas hatte währenddessen auch schon an der Musik gearbeitet, welche wir verwenden wollten.

Das Interview war der schwierigste Part, es so zusammenkriegen, dass man von den Schnitten so wenig wie möglich merkt. Das sind manchmal mehr, manchmal weniger. Diese Schnitte kann man mit anderem Filmmaterial, das darüber gelegt wird, leicht verstecken. So war auch das schnell erledigt, worauf das Soundsampling folgte. Nachdem das Video von Slow-Motion-Clips geprägt ist, musste alles nochmals von Hand gesampelt werden. Teils wurden neue Sounds verwendet, teils die Originalen.

Nachdem Matthäus noch den Colorgrade erledigte, sendete Niklas das Video an Johannes um Feedback zu bekommen. Und es war durchwegs positiv.